Ultraschalluntersuchungen

Wir verfügen über ein neues, modernes Ultraschallgerät mit Doppler-Einheit.
Die Doppler-Technik kommt zum Einsatz bei der Darstellung des fliessenden Blutes in den Gefässen von Mutter und Kind.

Für die Untersuchung der Brust wird ein spezieller hochfrequenter Linear-Schallkopf verwendet, womit die notwendige feine Auflösung erreicht wird.

Alle Untersuchungen können von der Patientin auf einem separaten Bildschirm mitverfolgt werden.

Die Ultraschalldiagnostik hat in der Frauenheilkunde einen entscheidenden Stellenwert errungen. Sie ist die ideale Untersuchungsmethode für die inneren Geschlechtsorgane der Frau, wie auch in der Schwangerschaft. Aber auch die Strukturen der weiblichen Brust können ausgezeichnet dargestellt werden.

Die Methode ist vollkommen unschädlich und ohne Nebenwirkungen. Physikalisch handelt es sich einfach um Schallwellen die oberhalb des menschlichen Hörbereichs liegen. Der auf den Körper gesetzte Schallkopf sendet kurze Schallimpulse in die Tiefe und empfängt anschliessend die zurück kommenden Echos. Während einer 1-stündigen Ultraschalluntersuchung wird insgesamt während nur 3,6 Sekunden gesendet, die restliche Zeit dient dem Empfang der Echosignale.

Die Methode ist in der modernen Frauenheilkunde unverzichtbar, weil die inneren Geschlechtsorgane der Frau sowie auch die Schwangerschaft in der Tiefe des Bauchraumes verborgen liegen und bei der Tastuntersuchung oft ungenügend zu spüren sind.

Die Methode ermöglicht durch die Nutzung des Dopplereffektes ansonsten unsichtbare Bewegungen farbig, in Ton und als Kurve darzustellen. Mit dem Farbdoppler lässt sich das in den Gefässen fliessende Blut darstellen. In der Schwangerschaft kann so der Blutfluss in der Nabelschnur und anderen Gefässen gemessen werden, was besonders in Risikosituationen wertvoll ist.

Wir unterscheiden drei Anwendungen:

Transabdominal-Ultraschall: Der Schallkopf wird mit einem Kontaktgel auf dem Bauche aufgesetzt. Erkennbar sind Gebärmutter und Eierstöcke bei voller Blase und grössere Cysten und Tumore im Becken und im Bauchraum. Eine Schwangerschaft muss bei zunehmender Grösse etwa ab dem 3. Monat ebenfalls von oben angeschaut werden. Nieren, ableitende Harnwege, Leber und Gallenblase werden auch auf diese Art dargestellt.

Transvaginal-Ultraschall: Bei dieser Anwendung wird eine schlanke Schallsonde in die Scheide eingeführt, ähnlich wie bei einer gynäkologischen Untersuchung. Dabei kommt man recht nahe an die inneren Organe heran und dementsprechend gut und detailliert lassen sich diese auch darstellen. Myome, Cysten und Tumore der Eierstöcke sowie Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut lassen sich genau erkennen und vermessen. Auch kann eine Cyste die Beschwerden macht oder abgeklärt werden muss mit einer Nadel unter Ultraschallkontrolle punktiert werden. Eine Schwangerschaft kann ab einer Grösse von wenigen Millimetern bereits erkannt werden. 4-5 Wochen nach der Empfängnis kann der Herzschlag gesehen werden.

Für eine Detailansicht bitte direkt auf das Bild klicken:

Normale Gebärmutter Gebärmutter mit Spitrale Normaler Eierstock Eierstock mit Cyste
Gallenblase mit solitärem Stein

Brust-Ultraschall: Mit einem speziellen hochauflösenden Schallkopf kann die Architektur der Brustdrüse dargestellt werden. Besonders gut heben sich flüssigkeitsgefüllte Cysten vom umgebenden Gewebe ab. Aber auch solide Befunde kommen gut zur Darstellung. Oft kann zuverlässig zwischen gutartigen Knoten (wie z.B. Fibroadenome) und bösartigen Tumoren unterschieden werden.
Für die weitere Abklärung kommt auch der Ultraschall zum Einsatz. Unter sonographischer Sichtkontrolle kann eine feine Nadel präzise zu einem Befund vorgeschoben und Zellmaterial für die Untersuchung im Labor entnommen werden. Analog wird auch mit einer Hochgeschwindigkeits-Biopsienadel ein Gewebezylinder ausgestanzt, um eine definitive feingewebliche Diagnose zu erhalten.

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Normale Brustdrüse Cyste Mamma-Carcinom Achsel-Lymphknoten